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Antje Walsemann

Früher hieß ich Antje Schaube. Falls du mich unter diesem Namen kennst — du bist hier richtig.

Antje Walsemann am Wasser

Gesucht: Alle, die mich kennen!

Oder: Die unglaubliche Geschichte der Antje Walsemann (die zwischendurch mal Schaube hieß)

Hallo! Ja, genau – ich bin's. Antje.

Wenn du gerade denkst „Moment mal… Walsemann? Die kenne ich doch!" – dann lies unbedingt weiter. Und wenn du mich als Antje Schaube kanntest: Auch richtig hier! Nach über 30 Jahren habe ich meinen Geburtsnamen zurück – aber ich bin immer noch dieselbe.

Es begann in Elmshorn…

Aufgewachsen bin ich in Elmshorn – Klostersande, Raboisenstraße, Heidkamp, Schönaich-Carolath-Straße. Wir sind quasi einmal quer durch die Stadt gezogen, vermutlich damit mich wirklich jeder Elmshorner mindestens einmal kennenlernen konnte.

Meine sportliche Karriere begann früh und spektakulär: Mit vier oder fünf lernte ich Radfahren – und beendete die erste große Ausfahrt formvollendet an einem Laternenpfahl auf dem Fußweg. Der Pfahl blieb unversehrt. Mein rechter Schneidezahn nicht. Man könnte sagen: Ich habe schon als Kind Zeichen gesetzt. Zahnzeichen.

Es folgte die Hafenschule, wo mein zweiter großer sportlicher Moment auf mich wartete. Sportunterricht, Bockspringen. Kleines Detail am Rande: Ich sah ohne Brille ungefähr so gut wie ein Maulwurf im Nebel – und mit Brille durfte man ja nicht turnen. Ich nahm also entschlossen Anlauf, schätzte die Entfernung… nun ja… kreativ ein und landete elegant vor dem Bock, genau in der Lücke zwischen Matte und Gerät. Die ganze Klasse lag am Boden – vor Lachen. Ich ja auch, nur unfreiwilliger. Falls du damals mitgelacht hast: Ich verzeihe dir. Aber melde dich gefälligst!

Realschule Ramskamp, Schule Langelohe & die legendäre Klassenfahrt

Weiter ging's über die Realschule Ramskamp und die Schule Langelohe. Höhepunkt (oder Tiefpunkt, je nach Sichtweise): die Abschlussfahrt in der 9. Klasse – zu der meine Mutter als Betreuerin mitkam. MEINE. MUTTER. Die neugierigste Frau nördlich der Elbe. Sie wollte ALLES wissen. Wer mit wem, warum, wie lange und was genau. Wenn du auf dieser Fahrt dabei warst: Du weißt, wovon ich rede. Und ja, ich habe es überlebt. Knapp.

Wilde Jahre: Trampen, Hamburg & die Disco Lights

Mit 16 hatte ich eine Freundin in Barmstedt – Christine. Bei ihr habe ich quasi jedes Wochenende gewohnt. Wir sind nach der Schule getrampt (Mutti, falls du das liest: Das war natürlich nur EIN Mal. Höchstens zwei.) und haben uns nachts in Hamburg rumgetrieben: Hamburger Dom, Fischmarkt, Discos, Kinos – wir haben nichts ausgelassen.

Man traf mich außerdem: in der Disco Lights, im Autokino in Hamburg, am Baggersee in Klein Nordende, im Liether Wald, am Rantzauer See, bei Willi Hahn in Barmstedt und in der Tanzschule Paulsen (wo ich vermutlich eleganter unterwegs war als beim Bockspringen).

An dieser Stelle liebe Grüße an Heike, Kathrin, Jan, Burkhard, Maike, Jenny, Gabi, Dirk, Thomas – und Martin. Ihr wisst, wer ihr seid. Meldet euch!

Der Wellensittich, der meine Hausaufgaben fraß

Zuhause wartete übrigens mein Wellensittich, der eine ausgeprägte Vorliebe für meine Schulhefte hatte. „Der Vogel hat meine Hausaufgaben angeknabbert" ist als Ausrede leider genauso schlecht angekommen, wie sie klingt. Dabei stimmte es!

Ausbildung, Berufsfachschule & der sportlichste Ford aller Zeiten

Nach der Berufsfachschule Wirtschaft in Elmshorn machte ich von August 1984 bis Februar 1987 meine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten in Barmstedt – mit Berufsschule in Pinneberg.

In diese Zeit fällt auch mein erstes Auto: ein metallicblauer Ford Escort mit rotem Streifen an der Seite, Kennzeichen PI-MY 52. Er sah aus wie ein Sportwagen. Er fuhr sich auch fast wie einer – bis zum ersten Frost. Dann blieb er zuverlässig an jeder Ecke stehen. Wer mich mal angeschoben hat: Danke! Und melde dich, ich schulde dir vermutlich noch was.

1981: München!

Und dann war da noch der Sommer 1981: Mit 14 durfte ich in den Sommerferien allein zu meiner Patentante nach München. Das erste Mal allein in der großen weiten Welt – bis heute die schönsten Sommerferien meines Lebens!

Und danach?

1988 zog ich nach Lübeck, ab 1998 lebte ich in Sereetz, und seit 2023 bin ich wieder in Lübeck gelandet. Im Jahr 2000 saß ich bei einem Reiterurlaub in Sachsen zum ersten Mal auf einem Pferd – und war sofort verloren. Seitdem gehören Pferde fest zu meinem Leben. (Die Anlauf-Distanz-Einschätzung hat sich seit dem Bockspringen übrigens deutlich verbessert.)

Und wer mich aus den letzten Jahrzehnten kennt, kennt garantiert auch meine Torten und Kuchen: Jahrelang habe ich für alle wichtigen Geburtstage und lieben Menschen gebacken. Meine drei Enkelmädchen bestellten am liebsten persönlich die tollsten und lustigsten Kuchen! Wenn du also mal ein Stück von mir bekommen hast – auch dann: melden!

Und falls meine Lieblingsenkelmädchen (ja, ihr seid alle drei meine Lieblinge!) irgendwann einmal hier vorbeischauen: Oma Antje freut sich ganz besonders über eine Nachricht von euch.

Antje Walsemann am Strand zwischen Steinen, im Hintergrund eine Seebrücke

Du kennst mich? Dann schreib mir!

Egal ob aus der Hafenschule, vom Ramskamp, aus Langelohe, aus der Ausbildung in Barmstedt, aus der Disco Lights, vom Baggersee, aus Lübeck oder Sereetz – ob du mich als Walsemann oder als Schaube kennst:

Ich freue mich riesig von dir zu hören:

Bis bald – deine Antje